Mobilität für alle Generationen

    Unsere Großgemeinde soll für alle Generationen lebenswert sein. Um dieses Ziel zu erreichen, hält der FWG-Stadtverband die Schaffung eines Projektes „Bürgerbus im Stadtgebiet“ für hilfreich und notwendig. Ein solches Projekt verbessert nicht nur die Mobilität von Senioren und Kindern, sondern bietet auch Gelegenheit für menschliche Kontakte und fördert den Zusammenhalt.

      Bürger fahren für Bürger! Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Der Bürgerbus wird von ehrenamtlichen Helfern betrieben und ist ein ergänzendes Angebot zum ÖPNV. Mit einem „Nahverkehr von unten“ soll der Nahverkehr von oben sinnvoll verbessert, aber nicht ersetzt werden. Besonders interessant ist das Projekt für abgelegene Stadtteile, in denen ältere Mitbürger ohne Auto zu vereinsamen drohen. Gleichzeitig ist unsere ländliche Bevölkerung auf Flexibilität besonders angewiesen, denn Ärzte, Behörden und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich meist nicht mehr am eigenen Wohnstandort.

        Gedacht ist an die Beschaffung eines gebrauchten Kleinbusses mit tiefem Einstieg und Platz für einen Kinderwagen oder Rollstuhl. Doch zum Bus braucht es auch Fahrer. Rund zehn davon wären wünschenswert. Hier wird an Vorruheständler und Frühpensionäre appelliert. Rechtliche Erfordernisse und Voraussetzungen im Zusammenhang mit dem Transport Dritter (wie z.B. Personenbeförderungsschein, Gesundheitsprüfung etc.) müssten allerdings von und mit den zuständigen Stellen vorab geklärt werden.

          Um das Projekt „Bürgerbus“ in Fahrt zu bringen, brauchen wir eure Rückmeldung. Das Thema soll von uns auch in die Ortsbeiräte getragen und bei einer Bürgerversammlung angesprochen werden.


          3 thoughts on “Mobilität für alle Generationen”

          1. Warum ist der Fragebogen dazu aus dem letzten Borkener Anzeiger nicht online gestellt ?
            Diejenigen, die es betrifft haben kaum die Möglichkeit, nach Borken zur Stadtverwaltung zu fahren
            und ihn abzugeben. Die Idee des Bürgerbusses ist deswegen sehr gut, da in Nordhessen
            leider niemand weiß, wie man einen öffentlichen Personennahverkehr so organisiert, der auch angenommen wird.

          2. Eine brillante Idee, um ein Aussterben der Dörfer zu verhindern, und um der Urbanisierung entgegenzuwirken.
            Ein Mosaikstein, damit ein ländliches Leben nicht aufgegeben werden muss, sondern weiterhin, für Jung und Alt, lebenswert bleibt. Ein gebrauchter Bus ist gar nicht nötig, da es günstige Leasingangebote, seitens Automobilkonzernen, für Kommunen gibt. Des Weiteren wird man nach Recherche feststellen, dass ein Bus jede Menge Platz für Werbung bietet. Eine Vermietung, der Werbeflächen, an Ortsansässige Firmen und Betriebe, würde der Finanzierung sicherlich nicht schaden und diese letztendlich möglich machen. Abschließend kann man sagen, dass ein Bürgerbus eine Klasse Idee ist, welche den Steuerzahler nicht all zu viel kostet.

            1. Guter Gedanke! Und über die Werbeeinnahmen könnten dann die laufenden Kosten wie Leasingraten, Versicherung, Wartung, Energie usw. finanziert werden.

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