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Borkener Seenland


 

Mit dem Badesee „Stockelache“, dem Naherholungsgebiet „Singliser See“, dem Naturschutzgebiet „Borkener See“ und dem zukünftigen „Gombether See“ haben wir in unserer Großgemeinde eine einmalige Seenlandschaft in Hessen und darüber hinaus.

Die Entwicklung des Borkener Seenlandes wird in den nächsten Jahren kontinuierlich fortgeführt.

Nachdem wir den Singliser See in unser Eigentum gebracht haben, können und müssen erste Maßnahmen

bereits für die Saison 2021 angegangen werden.

Das sind:

  • Toilettenanlage am Singliser See
  • Parkplatzerweiterung am Singliser See
  • Besucherlenkung mit der Berücksichtigung der Corona-Hygienebestimmungen an der Stockelache und am Singliser See

Bislang wurde, wenn Handlungsbedarf war, das eine oder andere im Bereich des Borkener Seenlandes geplant und umgesetzt. Da wir nun, das erste Mal seit dem Jahre 2015 auch im freiwilligen Bereich Investitionen durchführen dürfen, gilt es, das Gesamtpaket Borkener Seenland zu betrachten und zu entwickeln.

Dazu gehören:

  • Erstellen einer Konzeption für die „Weiterentwicklung Borkener Seenland“ mit Einbindung der Bevölkerung, um kurz-, mittel-, und langfristige Ziele zu formulieren und umzusetzen. Unter anderem sollen folgende Aspekte mit in die Betrachtung einfließen:
    • Unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten eruieren. Wo, soll was, zukünftig möglich sein und bleiben?
    • Seen mit Wegeverbindungen sinnvoll verknüpfen. Wege ausbauen: Inliner-Strecken ausweisen, Radwegesituation verbessern, überregionale Radwegeverbindungen ausschildern
    • Standorte für Wohnmobile entwickeln. Welche Ausstattung ist möglich?
    • Campingplatz: Wo und in welcher Form?
    • Übernachtungsmöglichkeiten schaffen. Wo und welche?
    • Verknüpfungen mit anderen Angeboten in der Großgemeinde und darüber hinaus. Hotel am Stadtpark, ortsansässige Gastronomie, Braunkohlerundweg, Museumsstraße, Themenpark Kohle & Energie, Hallenbad, Museumsstraße usw.
    • Besucherlenkung, Beschilderung
    • WLAN

 

  • Rechtzeitige Sicherung der Nutzung des zukünftigen Gombether Sees

Ziel ist es, einen Umsetzungsplan zu erarbeiten, in dem die Maßnahmen mit einem Zeit- und Finanzierungsplan abgebildet sind, um diese dann in die Umsetzung zu bringen.

Nur so können wir sichergehen, dass die Investitionen von heute zukünftigen Projekten nicht im Wege stehen und vorhandene Strukturen sinnvoll eingebunden werden.

5 thoughts on “Borkener Seenland”

  1. Ich persönlich finde es katastrophal unsere ehemals wunderschöne Seenlandschaft noch weiter zu verschandeln.
    Ich bin hier aufgewachsen und bin mein ganzes Leben lang in unseren Naturbadeseen schwimmen.
    In den letzten Jahren treibt ihr die Massen hier her. Es ist kein Natur Erlebnis mehr möglich. Shishas und laute Musik. Wo bleibt da der Schutz unserer Landschaft und der Tiere?
    Die Massen kommen im Sommer an die Seen, belästigen die Anwohner und versperren Rettungswege. Der Müll wird einfach liegen gelassen und muss von der Stadt weg gemacht werden.
    Ihr zerstört unsere Landschaft und ich kenne viele die hier leben und nicht mehr an die Seen gehen.
    Man sollte eher mehr Rücksicht auf hier lebende Menschen nehmen, anstatt es mit eurem Massen-Tourismus nur schlimmer zu machen.
    Ein See braucht keinen Schnick Schnack. So wie es früher einmal war, war es perfekt.
    Schrecklich wie Sie das noch weiter zerstören wollen. Finde es wirklich sehr schade, das ich diese Entwicklung nicht aufhalten kann. Und das schlimmste, ich dachte ich könnte mich am Glmbether See mal wieder entspannen und jetzt soll dieser dann auch so tourististisch vermarktet werden.
    Aber wo soll ich als hier lebende Person in Zukunft schwimmen und entspannen dürfen?

    1. Hallo Frau Walter,

      um genau diese Probleme, welche sie ansprechen in den Griff zu bekommen, ist es uns ganz wichtig ein Konzept zu erstellen, dass auf alle Gruppen und auf alle Umstände Rücksicht nimmt. Wie sie dem Artikel sicherlich entnommen haben sollen hier auch keine Konzepte von der Politik einfach durchgesetzt werden. Im Text heißt es “Erstellen einer Konzeption für die „Weiterentwicklung Borkener Seenland“ mit Einbindung der Bevölkerung, um kurz-, mittel-, und langfristige Ziele zu formulieren und umzusetzen.”, dort ist klar beschrieben, dass wir die Bürgerinnen und Bürger der Stadt an diesem Konzept beteiligen wollen, um dort auch den Rückhalt der Bevölkerung zu haben. Es gibt sicherlich viele verschiedene Ansätze, die ein solches Konzept betreffen, aber ich bin mir sicher, dass wir zusammen mit der Bevölkerung ein gutes und solides Konzept erarbeiten werden, welches von dem Großteil unterstützt und befürwortet wird.

      Viele Grüße

      David Mehn
      Vorsitzender Stadtverband

      1. Nun ja touristische Weiterentwicklung sagt bereits alles aus. Es wird nur noch schlimmer werden. Sie wollen Tourismus. Ich möchte die Natur geniesen und im See schwimmen. Ohne viel Schnick Schnack. Ohne Massenansturm. Eben wie es früher einmal war, bevor in den letzten Jahren der Massenansturm kam.

        Sie können sich immer alle gut reden und sich gut verkaufen. Aber leider wird es nur noch schlimmer. Nicht alles, aber sehr vieles.

        1. Hallo Frau Walter,

          ich bin davon überzeugt, dass wir in Borken, über alle Parteien und Wählergruppen hinaus, ein Konzept für das “Borkener Seenland” erstellen müssen.
          Wir haben ein wunderschönes Seenland, welches wir auch über die Stadtgrenzen hinaus nicht verstecken müssen. Touristen sind bei uns herzlich Willkommen, die Seenlandschaft zu genießen. Hierzu gehört dann eben auch ein Konzept, wo festgelegt wird, wie genau diese Seenlandschaft gestaltet werden soll. Hierzu gehören Parkplatzkonzepte, und Konzepte, um den Besucherstrom zu regeln. Wenn man solche Seen in der Stadt hat, wie wir sie haben, dann sollten wir uns darüber freuen, dass diese auch überregional sehr beliebt sind und uns auf diese Nachfrage einstellen.

          Viele Grüße
          David Mehn
          Vorsitzender Stadtverband

          1. Tut mir sehr Leid. Aber viele Anwohner freuen sich nicht über den Touristen Ansturm im Sommer.
            Wenn sie die Parkplätze im Sommer beobachten würden, dann werden sie merken das die Einheimischen vertrieben werden.
            Ich persönlich bin nicht stolz darauf, was mit unserer Seenlandschaft passiert und weiß das viele genauso denken. Ich freue mich auch nicht über die Tagestouristen, die auf den Tretbooten Drogen konsumieren, mit Shihas/lauter Musik die Leute belästigen und den ganzen Müll liegen lassen. Und der Masse an Menschen, die an Wochenende nicht nehr erträglich ist. Das ist kein Naturbadesee mehr. Die Natur geht flöten.

            Sicherlich gibt es auch viele die anders denken als ich. Leider.
            In meinen Augen sind Sie alle drauf und dran die Seen komplett zu zerstören.
            Ich find es schade, wo ich doch schon mein ganzes Leben lang hier wohne und weiß wie es einmal war.

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